Zapp: ProQuote – Journalismus oder Aktionismus?
Etwas Besseres hätte ProQuote, dem Verein zur Durchsetzung einer Quote von 30 Prozent Frauen in den Chefetagen aller Medien, nicht passieren können. Zwei Wochen hintereinander stellt der „Spiegel“ die Systemfrage: Dürfen sich Journalistinnen in eigener Sache engagieren?
Kress.de: Journalistenverein wählt Vorstand
ProQuote Medien hat seinen Vorstand neu gewählt: „Spiegel“-Redakteurin Annette Bruhns, 46, wird den Journalistenverein ein weiteres Jahr als Vorsitzende führen. Bruhns‘ neue Stellvertreterinnen sind Lisa Ortgies, 47, Moderatorin von „frauTV“ (WDR) und Buchautorin, sowie Helene Endres, 36, Redakteurin beim „manager magazin“.
Meedia: Herr Tuma, der Spiegel und die Quotenfrage
Der Spiegel und die Frauen – das Thema entwickelt sich zum Dauerläufer. Im Spiegel veröffentlichte der Wirtschafts-Ressortleiter Thomas Tuma ein Essay, in dem er mit dem Verein ProQuote abrechnet. Im aktuellen Spiegel schreibt der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar eine Replik. Die Debatte ist schwierig aber nötig.
Abendblatt: WDR-Journalist Ranga Yogeshwar verteidigt ProQuote
Dass die Verbalattacke von „Spiegel“-Redakteur Thomas Tuma auf den Frauenverein ProQuote nicht unerwidert bleiben würde, war klar. Die spannende Frage war also: Wer schreibt eine saftige Replik auf die bewusste Provokation? Die Antwort in der aktuellen Ausgabe ist tatsächlich einigermaßen überraschend.
Neuer Vorstand von ProQuote / „Bekanntheit nähert sich der Bedeutung“
ProQuote Medien hat einen neuen Vorstand. Annette Bruhns, 46, wird den Journalistenverein ein weiteres Jahr führen. Bruhns‘ neue Stellvertreterinnen sind Lisa Ortgies, 47, Moderatorin von frauTV (WDR) und Buchautorin, sowie Helene Endres, 36, Redakteurin beim manager magazin.
Meedia: Yogeshwar verteidigt ProQuote im Spiegel
Die öffentliche Abrechnung von Wirtschafts-Ressortleiter Thomas Tuma im vergangenen Spiegel mit dem Verein ProQuote, der sich für eine Frauenquote im Journalismus einsetzt, schrie förmlich nach einer Erwiderung. Die fällige Replik auf diesen Unfug ist nun im aktuellen Spiegel zu finden.
Süddeutsche: Spiegel und Pro Quote – Gegenreden
Mehr als nur eine Meinung zu einem Thema – dass das möglich sein muss, darauf hat gerade das Magazin „Spiegel“ immer Wert gelegt. Nun spaltet ein Text über die Debatte zur Frauenquote und die Forderungen des Vereins Pro Quote die Redaktion.
taz: Angst vor „ScheinriesInnen“
Unter dem Titel „Die ScheinriesInnen“ kritisiert Tuma auf zwei Magazinseiten, dass die dort aktiven Journalistinnen ihre Rolle missbrauchen und das Vertrauen der LeserInnen gefährden. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig.
SPIEGELblog: ProQuote oder: Zwischenbilanz eines Streits
Spiegel-Autor Thomas Tuma über seinen Essay über ProQuote Medien e.V.: „Provokationen sollen provozieren. Dieses Ziel hatte mein Essay im letzten SPIEGEL unter dem Titel: „Die ScheinriesInnen“ durchaus auch.“