Ob in der Wirtschaft oder in den Medien – das eklatante Fehlen der Frauen in Top-Positionen ist schon lange ein Thema. Hier eine Auswahl aktueller Artikel zum Thema.
Der lange Marsch der Frauen durch die journalistischen Instanzen
RBB-Intendantin Dagmar Reim für flexible Frauenquote: Im Rahmen der aktuellen Debatte hat sich Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), für eine flexible Frauenquote in den Chefetagen von Unternehmen ausgesprochen. Ohne Vorgabe werde sich in großem Stil nichts ändern, betont Reim im Interview. (digitalfernsehen.de, 27.2.12)
Die Machtfrage: Im Land wird über die Frauenquote diskutiert – auch im SPIEGEL. Woran liegt es, dass bei der Gleichberechtigung nichts vorangeht? Zwei Redakteurinnen machen sich auf die Suche nach den Ursachen. (Der SPIEGEL, 31.1.2011)
Breitbeiner bestimmen das Klima in den Redaktionen: Sie streiten um die Pole-Position am Konferenztisch und schreiben bei den Frauen ab: Männer in Redaktionen. Ein Kommentar von Judith Luig. (Medium Magazin, Beilage “Journalistin”, 2011)
Die männliche Meinungsmacht in den Medien: Frauen wollen Karriere machen. Frauen sollen Karriere machen. Doch was tatsächlich Karriere macht ist das Thema Frauenquote. Sie sorgt für Schlagzeilen, wird in Talkshows und Artikeln debattiert und in vielen Redaktionen diskutiert. Auch bei uns. Denn in den Medien sieht man zwar viele Frauen, doch die Chef-Posten sind bis auf wenige Ausnahmen Männersache. („Zapp“, NDR, 9.2.2011)
Es riecht wie in einem “Western Country Club”: Einige Medien machen sich stark für die Frauenquote in der Wirtschaft. Höchste Zeit, einmal nachzufragen, wie viele Frauen sie in ihren eigenen Häusern bis heute in Führungspositionen holten. (Medium Magazin, Ausgabe “Journalistin”, 2011)
Frauen in deutschen Medien – Führungsetagen sind Männerdomänen: Die Frauenquote für die Führungsetagen von Unternehmen steht zur Diskussion. Auch ein Thema der Medienbranche. Beispielsweise liegt der Frauenanteil in der Spiegel-Redaktion nur bei 28 Prozent und ist typisch für die Branche. (Deutschlandfunk, 5.2.2011)
Frauenquote statt Quotenfrau: Ein Bericht zur aktuellen Stimmungslage: Quote? Im Prinzip ja, ein bisschen, aber bitte mit anderem Namen. Ein Plädoyer, warum sich das ändern sollte. (Medium Magazin, Beilage “Journalistin”, 2010)
Müssen Fernsehfrauen nur schön sein? Maria von Welser, ehemalige NDR-Direktorin, fordert feste Verträge, damit die Kolleginnen auch jenseits des Schirms weiterkommen. Sie findet: Content toppt Frisur! (Medium Magazin, Beilage “Journalistin”, 2011)
Umfrage: Was Verlage zur Frauenquote sagen: Ursula von der Leyen fordert sie, und der Spiegel machte sie jetzt zum Titelthema: die Frauenquote. Dass auch in der deutschen Medienbranche Handlungsbedarf in Bezug auf die Förderung von weiblichen Mitarbeitern besteht, zeigt eine MEEDIA-Umfrage unter Verlagshäusern und Fernsehsendern. Ergebnis: In vielen Häusern sind Frauen zwar in der Mehrheit, das Sagen im Unternehmen haben aber in den allermeisten Fällen männliche Kollegen. Eine Frauenquote lehnen fast alle Unternehmen aber nach wie vor ab. (Meedia.de, 4.2.2011)
Mit Östrogen nach oben: Medien müssen heute Vorbild statt Abbild der Realität sein. Eine Frauenquote ist daher unumgänglich. (taz, 9.2.2011)
Wo sind denn hier die Frauen? Eine Pakistanerin in Deutschland wundert sich: In der Morgenkonferenz geben die Männer den Ton an, Professorinnen sind eine Seltenheit, die Kanzlerin trägt immer nur Hosenanzug. Sich feminin zu geben scheint tabu zu sein in dem Land, das sich gegenüber Pakistan so fortschrittlich fühlt. (Die Welt, 13.5.2011)
Lob des Reizklimas: Peter Praschl plädiert für die Quote. (Medium Magazin, Beilage “Journalistin”, 2011)
Zwei von zweiunddreißig: Der Spiegel plädiert für die Frauenquote – und ist selbst weit davon entfernt. (Berliner Zeitung, 31.1.2011)
Können, Köpfchen oder Körper? Zu den Karrierechancen von Journalistinnen. (Journalistik-Journal, 31.3.2008)
Jünger, schneller, aber kein bisschen frauenfreundlicher: Der Versuch eines freien Kollegen, den Frauenanteil in deutschen Online-Redaktionen zu messen. Interessant: FAZ.net ist mit 77 Prozent am männlichsten. (NilsOle.net, 12.9.2011)
Im Blickpunkt: Frauen in Medienberufen: (Grimme-Institut, August 2010)
Frauen im Journalismus – aktuelle Daten zur Berufssituation von Journalistinnen in der Bundesrepublik Deutschland: Das Buch gibt Auskunft über die Datenlage zum Journalistinnenbestand und zeigt die geschlechtsspezifische Strukturierung des Arbeitsfeldes Medien auf. Des Weiteren wird durch berufssoziologische Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse über Qualifikation, Alter und Einkommen die Berufssituation von Journalistinnen in Deutschland näher beleuchtet. (Nina Köstler. Grin Verlag. April 2008)
Geschlechterkampf in der Wirtschaft
Was Frauen wollen – und können: Sind sie gute Manager? Und wollen sie überhaupt führen? Die Forschung antwortet: Geschäftserfolg ist oft weiblich. Und an Ehrgeiz mangelt es den Frauen auch nicht. (faz.net, 15.3.2012)
“Jemenitische Teehäuser” - Iris Radischs ultimative Argumentation pro Quote: Karriere-Quarantäne, aus ”Herrschaftszeiten”, Hrsg. Friederike Girst, Du Mont Verlag)
Frauenquote – Nur wenige Frauen schaffen den Aufstieg: Der Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Unternehmen hat sich 2011 nur geringfügig erhöht. Befürworter einer gesetzlichen Quote sehen sich bestärkt. (Zeit Online, 16.2.2012)
Viviane Reding über Frauenquote – „Warten allein reicht nicht“: EU-Kommissionsvizechefin Viviane Reding über die Frauenquote in Topjobs, die Gefahr eines europäischen Flickenteppichs und die Gefahren des Nichtregulierens. (taz, 10.2.2012)
Aufsichtsräte -Frauenbündnis aller Parteien fordert Frauenquote: Kampfansage an Familienministerin Kristina Schröder: Unionspolitikerinnen verbünden sich mit der Opposition und sprechen sich für einen Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten aus. Arbeitsministerin von der Leyen unterstützt den Aufruf. Sie ist eine der Erstunterzeichnerinnen. (Spiegel Online, 15.12.2011)
Weibliche Führungskräfte – „Der Frauenmangel ist ein Klischee“: Siegt Quote über Qualifikation? Diese Vermutung kam auf, weil die Telekom gleich drei Frauen in ihren Vorstand hieven will. Doch laut Personalexperten ist das Problem eher der noch immer vorherrschende “Männerblick” – auch in der eigenen Branche. (Spiegel Online, 6.7.2011)
„Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorbei“: Deutschland kann auf gut ausgebildete Frauen nicht verzichten, sagt Ministerin Ursula von der Leyen. Im Video erklärt sie, warum die Wirtschaft eine Frauenquote braucht. (Zeit Online, 7.2.2012)
Führungspositionen – Frauenquote, jetzt! Arbeitsministerin von der Leyen hat recht: Es ist gut, wenn die männliche Monokultur in den Chefetagen per Gesetz aufgebrochen wird. Aber es geht dabei nicht nur um Gleichberechtigung. (Süddeutsche, 31.1.2011)
Debatte um die Quote – Nur wo Frauen führen, wachsen Frauen nach: Und wir brauchen die Quote doch: Nur eine verbindliche Regelung wird die männliche Monokultur in den Führungsriegen beenden. Profitieren werden am Ende – die Männer. (Süddeutsche.de, 3.2.2011)
Gesetzliche Regelung geplant – von der Leyen heizt den Kampf um die Frauenquote an: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will eine gesetzlich vorgeschriebene Quote noch in dieser Legislatur auf den Weg bringen. Bisher stand sie damit in der Regierung allein, doch der Widerstand bröckelt. (Handelsblatt, 16.6.2011)
Schluss mit Quotentanz: Die unsägliche Diskussion über eine Frauenquote sollte beendet werden. Es müssen endlich Fakten her. Wir brauchen eine Quotenregelung. (Handelsblatt, 21.1.2011)

