Projektbeschreibung

Fast die Hälfte aller Medienschaffenden ist weiblich, doch die Entscheidung, was wie berichtet wird, treffen vor allem Männer. Das hat Auswirkungen: Das Frauenbild in den Medien orientiert sich an der männlichen Sicht. So werden bestehende Rollenbilder immer wieder reproduziert. Gleichstellung der Geschlechter kann so aber nicht gelingen. Unsere Demokratie kann es sich nicht leisten, die Hälfte der Beschäftigten in der Bewusstseinsindustrie nur auf unteren Posten zu halten. Mehr Frauen in journalistischen Führungspositionen sind eine Chance für die Qualität des Journalismus und letztlich auch für Meinungsfreiheit, Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit.“

Tina Groll, Zeit Online

Foto: jk photography