Gemeinsam kommen wir voran
ProQuote Medien e. V. ist ein eingetragener Verein. Mitgliedsanträge können hier heruntergeladen werden.
Der Vorstand von ProQuote

Ruth Kühn, Lisa Ortgies, Judith Scholter, Helene Endres, Annette Bruhns, Birte Siedenburg, Dr. Sylvia Nagel. (nicht im Bild: Kathrin Buchner, Dagmar Engel) Foto: Christin Schwarzer
+ Wir reagieren auf Personalentscheidungen, und zwar prompt – mit Öffentlichkeit, Richtigstellung und der klaren Forderung: mehr Frauen in Führungspositionen. Wie unsere Berichterstattung zur Henri-Nannen-Preis-Jury, zum SWR oder NDR.
+ Wir reagieren auf verzerrende Berichte in Leitmedien zum Thema Gender und Quote, etwa zum Quotentitel des Manager Magazin.
+ Wir sind gefragt als Vortragende und Diskutantinnen auf Kongressen und Podien – vom Frauen-in-die-Aufsichtsräte-Kongress in Berlin über die NRW-Medientage in Köln bis zur Businessmesse “women & work” in Bonn 2013.
+ Wir fundieren unser Anliegen, indem wir mit Medienwissenschaftlern zusammenarbeiten, Studien unterstützen oder initiieren.
+ Wir initiieren öffentlichen Diskurs oder beteiligen uns daran, wie Elke Schmitter, Claudia Voigt oder Annette Bruhns im SPIEGEL.
+ Wir planen intelligente Kampagnen, die Öffentlichkeit schaffen und den Druck auf die Verlage und Sender erhöhen.
+ Wir bieten unseren Mitgliedern ein Forum, um sich zu vernetzen und ihre Karrierechancen zu verbessern.
Die Vorstandsmitglieder
Annette Bruhns, 46, Vorsitzende des Vereins ProQuote, ist Spiegel-Redakteurin seit 1995, außerdem Buchautorin. Sie studierte Sprachwissenschaften in Berlin und arbeitete als freie Radiojournalistin für SFB, WDR, Deutsche Welle. Nach der Henri-Nannen-Schule war sie ein Jahr fest beim Greenpeace Magazin. Annette Bruhns hat jahrelang in Peru, Brasilien und Spanien gelebt und gearbeitet, das hat ihren Blick für Ungleichheit geschärft. Heute wohnt sie mit ihrer Tochter in Hamburg. In ihrer Freizeit ist sie Kapitänin – auf ihrem Segelboot.
“Ich engagiere mich für ProQuote, damit Journalismus in Deutschland endlich von den Besten gemacht wird.”
Helene Endres, 36, stellvertretende Vorsitzende von ProQuote, Redakteurin beim manager magazin und Sachbuchautorin. Sie hat zwei Jahre in den USA gelebt und gearbeitet, dort und in Tübingen Geistes- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Auf der Henri-Nannen-Schule war sie auch. Als freie Journalistin schrieb sie unter anderem für ZEIT, stern und SPIEGEL. 2006 kam sie zum manager magazin, wo sie sich auf Karriere-Themen spezialisiert hat. Helene Endres ist Quotilda von Anfang an und lebt mit Mann und zwei Kindern in Hamburg.
“98 Prozent aller deutschen Tages- und Wochenzeitungen werden von Männern geleitet. Die öffentliche Meinung hat ein bisschen mehr Abwechslung verdient. Deshalb bin ich ProQuote.”
Lisa Ortgies, 47, stellvertretende Vorsitzende von ProQuote, Moderatorin bei frauTV, ist Print- und TV-Journalistin. Sie fing beim NDR an und arbeitet heute vor allem für den WDR. Sie hat die Henri-Nannen-Schule besucht und war jahrelang Kolumnistin bei Emma. Autorin mehrerer Bücher (u.a. “Heimspiel”) ist sie auch. Mit ihrer Familie lebt Lisa Ortgies in Hamburg.
“Ich bin im Vorstand von ProQuote, weil Leser und Zuschauer ein Recht auf Meinungsvielfalt haben.”
Judith Scholter, 32, die Schatzmeisterin von Pro Quote. Sie arbeitet als freie Journalistin unter anderem für die ZEIT. Sie ist Absolventin der Henri-Nannen-Schule und ProQuote-Guerillera der ersten Stunde. Judith Scholter lebt in Hamburg.
“Ich will, dass sich die Gerechtigkeit, die wir als Journalisten einfordern, bald auch in den Redaktionen wiederfindet.”
Kathrin Buchner, 41, ist Teamchefin Online bei on3, dem trimedialen Jugendangebot des Bayerischen Rundfunk. Davor war sie Reporterin für Bayern 3. Kathrin Buchner sammelte Erfahrungen als Redakteurin bei Marie Claire, Petra und als Ressortleiterin Kultur & Lifestyle bei stern.de. Vor zwei Jahren kehrte die Social-Media-Expertin zum BR zurück. Sie lebt in München.
“Es wird Zeit, dass die öffentliche Meinung in Deutschland zur Hälfte aus dem Blickwinkel der Frauen reflektiert wird. Und das vor allem auch in den noch sehr jungen Online-Medien.”
Dagmar Engel, 53, Chefredakteurin der Deutschen Welle, ist seit 26 Jahren Fernsehjournalistin (WDR, RIAS-TV, Deutsche Welle). Ihre erste Führungsposition 1996 war die der Ressortleiterin Nachrichten, zwei Jahre als Korrespondentin in Washington D.C. kamen dazu. Seit neun Jahren ist sie Chefredakteurin, von männlicher Monokultur ist in ihrem Umfeld keine Rede mehr. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
“Klar, dass Frauen, die in den Medien Führungsfunktionen übernehmen wollen, für die Quote sind. Ganz klar, dass Frauen wie ich, die bereits auf der Führungsebene sind, ProQuote unterstützen. Und zwar offensiv und öffentlich.”
Dr. Sylvia Nagel, 50, arbeitet als freie Regisseurin und Producerin für Dokumentationen und transmedia Projekte. Adolf-Grimme-Preisträgerin 2008 und Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2006. Sie war freie Mitarbeiterin beim NDR und SWR, bei RTL sowie beim ZDF. Von 2005 bis 2007 war Sylvia Nagel stellvertretende Redaktionsleiterin in der Arte-Redaktion des NDR. Sie lebt in Berlin.
“ProQuote ist wichtig und absolut notwendig, damit Frauen nicht mehr an der gläsernen Decke hängen bleiben, sondern in Führungspositionen kommen. Dafür will ich mich als Vorstandsmitglied mit aller Energie einsetzen.”
Birte Siedenburg, 49, studierte Ökonomie, um Journalistin zu werden, und schrieb als Lokalreporterin, um das Studium zu finanzieren. So kam eines zum anderen. Ein Stipendium brachte sie ein Jahr nach San Francisco. 1989 begann sie ihre Laufbahn als Wirtschaftsredakteurin bei Capital. Die Volkswirtin wechselte später zum stern, zu DM und zum SPIEGEL und arbeitete unter anderem zehn Jahre als Korrespondentin für Focus. Zwischendurch schrieb sie ein Buch über Wirtschaftskriminalität. Birte Siedenburg lebt als freie Journalistin in Hamburg.
“Früher hielt ich Quoten für uncool. Die Wirtschafts- und Nachrichtenmagazine machten Männer für Männer über Männer. Als junge Frau war ich schon zufrieden, da mitspielen zu dürfen. Gedanken an mehr keimten gar nicht auf. Dennoch glaubte ich, Frauen würden sich durchsetzen. In der Politik stimmt dies – allerdings nur wegen der Quote. Und wer interviewt die Kanzlerin? Immer noch fast nur Männer. Mehr Frauen in Top-Positionen motivieren mehr Mädchen zum Führungswunsch. Darauf will ich mit ProQuote hinwirken. Germany braucht keine Topmodels, wir brauchen Role Models.
Ruth Kühn, 54, ist seit vielen Jahren für die Deutsche Welle tätig – als Fernsehjournalistin, Konzepterin, Projektleiterin und im Bereich Projektmanagement und Kommunikation. Derzeit betreut sie als Projektleiterin den Relaunch des Online-Angebotes www.dw.de. Bei ProQuote ist sie Schriftführerin.










