Ulrich Wilhelm, Bayerischer Rundfunk, Intendant

Tatsächlich sind Frauen in unserem Land in Führungspositionen häufig noch unterrepräsentiert. Gleichzeitig ist hinreichend bekannt, dass unternehmerische Entscheidungen deutlich mehr Erfolg versprechen, wenn sie gemeinsam von Frauen und Männern getroffen werden.

Mathias Döpfner, Axel Springer AG, Vorstandsvorsitzender

Die bloße Quotensteigerung allein reicht nicht aus. Um einen höheren Frauenanteil im Unternehmen dauerhaft zu etablieren, bedarf es eines kulturellen Wandels. Immer mehr Frauen erwarten Bedingungen, die zu ihrer Lebensplanung – also insbesondere zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – passen.

Joachim Dorfs, Stuttgarter Zeitung, Chefredakteur

Schaffen wir eine Frauenquote von 30 Prozent auf allen Ebenen bis 2017? Ziemlich sicher bin ich, dass es mehr sein werden als heute, weil wir seit zwei Jahren eine Frauen-AG haben und das Thema Frauenförderung systematisch angehen, was sich unter anderem in einer Betriebsvereinbarung niedergeschlagen hat.

Ullrich Erzigkeit, Ostthüringer Zeitung, Chefredakteur

In unserer Redaktion ist es seit über 20 Jahren eine Selbstverständlichkeit, dass bei der Besetzung von Führungspositionen aller Hierarchiestufen Frauen und Männer bei entsprechender Eignung die gleichen Chancen haben. So erreichen wir die von Ihrer Initiative propagierte Zukunftsquote schon seit Jahren.

Inge Passian, Mittelbayerischer Verlag

Bei der Mittelbayerischen Zeitung sind bereits jetzt viele Führungspositionen durch Frauen besetzt. Es in Prozent auszudrücken ist sicherlich schwierig, aber ich gehe davon aus, dass wir die 30 Prozent bereits jetzt erreicht haben.

Malte Hinz, Westfälische Rundschau/WAZ, Chefredakteur

Mit einem Schreiben in relativ unfreundlichem Ton erinnern Sie mich an einen Brief, den ich vor einem dreiviertel Jahr erhalten haben soll, aber nicht erhalten habe. Von daher erübrigt sich wohl eine Reaktion auf Ihren Hinweis, ich hätte etwas nicht getan, was die Kollegen – und ich hoffe, auch die Kolleginnen – von ZEIT, NDR und süddeutsche.de längst erledigt hätten.

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