Norma Krokowski, Landlust, Redaktion
Zu Ihrer Information teilen wir Ihnen mit, dass wir dieses Quote heute schon übererfüllt haben.
Ulrich Wilhelm, Bayerischer Rundfunk, Intendant
Tatsächlich sind Frauen in unserem Land in Führungspositionen häufig noch unterrepräsentiert. Gleichzeitig ist hinreichend bekannt, dass unternehmerische Entscheidungen deutlich mehr Erfolg versprechen, wenn sie gemeinsam von Frauen und Männern getroffen werden.
Thomas Hauser, Badische Zeitung, Chefredakteur
Aber die Dinge werden sich entwickeln. Ob mit oder ohne Quotendruck und jenseits aller willkürlichen gesetzten Zielmarken.
Preisrede von Annette Bruhns für den Sonderpreis für ProQuote bei „Journalisten des Jahres“
Die Vereinsvorsitzende Annette Bruhns nutzte gestern Abend im Historischen Museum in Berlin die Preisverleihung der „Journalisten des Jahres 2012“, bei der ProQuote mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurde, um weitere Mitglieder zu gewinnen. Mit Erfolg: Charlotte Roche tritt dem Verein bei. Hier die gesamte Rede von Annette Bruhns.
Mathias Döpfner, Axel Springer AG, Vorstandsvorsitzender
Die bloße Quotensteigerung allein reicht nicht aus. Um einen höheren Frauenanteil im Unternehmen dauerhaft zu etablieren, bedarf es eines kulturellen Wandels. Immer mehr Frauen erwarten Bedingungen, die zu ihrer Lebensplanung – also insbesondere zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – passen.
Ralf Geisenhanslüke, Neue Osnabrücker Zeitung, Chefredakteur
In der Tat wären für uns Frauen die Lösung und nicht das Problem. Sie können uns dabei helfen, die Dinge so zu sehen, wie es die Gesellschaft in Deutschland auch tut: nämlich ausgewogen im Sinne der gleichmäßigen Geschlechterverteilung.
Joachim Dorfs, Stuttgarter Zeitung, Chefredakteur
Schaffen wir eine Frauenquote von 30 Prozent auf allen Ebenen bis 2017? Ziemlich sicher bin ich, dass es mehr sein werden als heute, weil wir seit zwei Jahren eine Frauen-AG haben und das Thema Frauenförderung systematisch angehen, was sich unter anderem in einer Betriebsvereinbarung niedergeschlagen hat.
Ullrich Erzigkeit, Ostthüringer Zeitung, Chefredakteur
In unserer Redaktion ist es seit über 20 Jahren eine Selbstverständlichkeit, dass bei der Besetzung von Führungspositionen aller Hierarchiestufen Frauen und Männer bei entsprechender Eignung die gleichen Chancen haben. So erreichen wir die von Ihrer Initiative propagierte Zukunftsquote schon seit Jahren.
Inge Passian, Mittelbayerischer Verlag
Bei der Mittelbayerischen Zeitung sind bereits jetzt viele Führungspositionen durch Frauen besetzt. Es in Prozent auszudrücken ist sicherlich schwierig, aber ich gehe davon aus, dass wir die 30 Prozent bereits jetzt erreicht haben.
Malte Hinz, Westfälische Rundschau/WAZ, Chefredakteur
Mit einem Schreiben in relativ unfreundlichem Ton erinnern Sie mich an einen Brief, den ich vor einem dreiviertel Jahr erhalten haben soll, aber nicht erhalten habe. Von daher erübrigt sich wohl eine Reaktion auf Ihren Hinweis, ich hätte etwas nicht getan, was die Kollegen – und ich hoffe, auch die Kolleginnen – von ZEIT, NDR und süddeutsche.de längst erledigt hätten.
