Die Journalisteninitiative ProQuote gratuliert den heute berufenen Chefredakteurinnen von Spiegel Online, Barbara Hans, und von Süddeutsche.de, Julia Bönisch. “ProQuotes wiederkehrende Appelle, Frauen in Führungspositionen zu berufen, wirken wie Steigbügelhalter”, sagt die Vereinsvorsitzende Maren Weber, “ins Ziel reiten müssen die Frauen dann selber. Hans‘ und Bönischs Performance war reif für den Olymp.”

Vor fast fünf Jahren hatte ProQuote die Chefredakteure aller Medien aufgefordert, bis 2017 mindestens 30 Prozent aller Führungsposten mit Frauen zu besetzen. “Die Verantwortlichen von Spiegel und Süddeutsche wollen sich offenbar nicht blamieren”, so Weber. Im Printführungsteam habe gerade die Süddeutsche noch mächtigen Nachholbedarf an der Spitze. “Das jahrzehntelang männerdominierte Nachrichtenmagazin Spiegel ist dagegen auf der Zielgeraden. Chapeau!”

Querverweis: Mit dem Begriff Frauen* beziehen wir uns auf alle Personen, die sich als Frauen identifizieren oder von der Gesellschaft als Frauen gelesen werden, einschließlich Transfrauen, Intersexuellen, Nonbinary Personen und allen, die sich mit dem weiblichen Spektrum identifizieren, um die Vielfalt und Komplexität von Geschlechtsidentitäten anzuerkennen und einzuschließen.

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