Die Vorstandsmitglieder

Edith Heitkämper
Edith HeitkämperVorsitzende
Edith Heitkämper ist Redakteurin beim Gesundheitsmagazin Visite im NDR Fernsehen und schreibt daneben über Medizin- und Gesellschaftsthemen für Stern, Brigitte und Psychologie Heute. Zuvor arbeitete sie lange Jahre als Autorin für die ARD, u.a. für Tagesschau, Tagesthemen und Panorama.

„Ich bin für die Quote weil’s sonst viel zu lange dauert, bis die Welt gerechter wird.“

Sarah Khan-Heiser
Sarah Khan-Heiserstellvertretende Vorsitzende
Sarah Khan-Heiser ist freie Autorin und Schriftstellerin, veröffentlicht literarische Reportagen, Romane und Essays und schreibt journalistisch über Medien und Film u.a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Die Zeit. 2012 erhielt sie den Michael-Althen-Preis für Kritik der FAZ. Bei Suhrkamp erschienen die Bücher „Die Gespenster von Berlin“ und „Das Stammeln der Wahrsagerin“. Sie ist seit 2018 bei Pro Quote Medien.

„Als freiberufliche Autorin und Abkömmling einer christlich-muslimischen Familie kenne ich schwebende, vage Verhältnisse, man gehörte nirgendwo richtig dazu. Dadurch lernte ich, dass Zugehörigkeit und Gleichberechtigung eine aktive Arbeit erfordert, und dass es wichtig ist, sich mit anderen zusammen zu tun.“​
Liske Jaax
Liske Jaaxstellvertretende Vorsitzende und Kassenwartin
Liske Jaax ist Projektleiterin New Digital Products beim EMOTION Verlag. Zuvor schrieb sie als Redakteurin im Reportage- und Karriereressort der Brigitte und über Nachhaltigkeitsthemen bei Brigitte Be Green. Ihr Studium absolvierte sie in Journalistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Hamburg und volontierte danach beim Wirtschaftsmagazin Impulse. Während ihrer Ausbildung und Zeit als freie Journalistin publizierte sie unter anderem bei der taz, enorm, wired.de und t3n.

„Unglaublich, dass wir noch für Gleichberechtigung kämpfen müssen! Und dass in einem Beruf, in dem deutlich mehr Frauen arbeiten. Das muss sich endlich auch in den Chefposten zeigen. Deshalb bin ich bei ProQuote.“

Sarah Stendel
Sarah Stendel
Sarah Stendel ist Redakteurin bei Stern.de. Zuvor war sie Redaktionsleiterin von Neon.de und Kulturredakteurin bei Stern.de. Sie hat in Erlangen und Montréal Medienwissenschaften und Amerikanistik studiert und nebenbei als freie Journalistin unter anderem für die ddp, sueddeutsche.de und die Badische Zeitung gearbeitet.

„Wir brauchen gleichberechtigte Alternativen zum männlichen Blick auf die Welt und zwar jetzt! Deshalb: Pro Quote. Sie macht unsere Medienlandschaft diverser, fairer und repräsentativer.“

Eva Lindner
Eva Lindner
Eva Lindner ist freie Journalistin und schreibt u.a. für Die Zeit und Süddeutsche Zeitung über Wissenschaft, Gesellschaft und Nahost. Als Reporterin hat sie aus Israel, Jordanien und Indien berichtet. Sie arbeitet außerdem als Trainerin, Beraterin und Moderatorin. 2020 schließt sie ihre Fortbildung zum Business-Coach ab. Eva Lindner war Redakteurin bei Die Welt/ Berliner Morgenpost und ist Absolventin der Axel Springer Akademie.

„Geschlechtergerechtigkeit ist eines der großen Themen meiner Generation. Für eine faire Arbeitswelt brauchen wir Bündnisse und Verbindlichkeit, deshalb ProQuote!“

Gilda Sahebi
Gilda Sahebi
Gilda Sahebi ist Kolumnistin und Autorin der taz und arbeitet als freie Journalistin für den WDR und den Deutschlandfunk. Nach ihrem Volontariat beim Bayerischen Rundfunk war sie Redakteurin und Autorin bei der ZDF-Sendung Neo Magazin Royale. Sie hat Medizin und Politikwissenschaft in Heidelberg, München und Istanbul studiert.

„Diversität ist keine hübsche Etikette, die sich Medienhäuser anheften können. Sondern strukturelle Notwendigkeit. Man kann passiv abwarten oder aktiv handeln. Deswegen: Pro Quote!“

Kathrin Werner
Kathrin Werner
Kathrin Werner ist Redaktionsleiterin des Frauen-Wirtschaftsmagazins Plan W der Süddeutschen Zeitung und Teamleiterin im Wirtschaftsressort der SZ. Vorher war sie fast sieben Jahre lang freie Korrespondentin in New York. Sie hat zwei Bücher veröffentlicht: Liebesglück, eine Sammlung wahrer Liebesgeschichten, und Niu, einen New-York-Roman.

„Es ist Zeit, die Geduld zu verlieren. Fortschritt bei der Diversität in den Medien geht zu langsam – und das betrifft nicht nur Frauen, sondern vor allem auch Menschen mit Migrationsvorder- oder -hintergrund. Lasst uns zusammenhalten!“

Kampfgeist, Engagement & Kreativität

Wir trommeln so lange, bis uns auch der letzte Chefredakteur hört!

  • Wir reagieren auf Personalentscheidungen, und zwar prompt – mit Öffentlichkeit, Richtigstellung und der klaren Forderung: mehr Frauen in Führungspositionen. Wie unsere Berichterstattung zur Henri-Nannen-Preis-Jury, zum SWR oder NDR.

  • Wir reagieren auf verzerrende Berichte in Leitmedien zum Thema Gender und Quote, etwa zum Quotentitel des Manager Magazin.

  • Wir sind gefragt als Vortragende und Diskutantinnen auf Kongressen und Podien – vom Frauen-in-die-Aufsichtsräte-Kongress in Berlin über die NRW-Medientage in Köln bis zur Businessmesse „women & work“.

  • Wir fundieren unser Anliegen, indem wir mit Medienwissenschaftlern zusammenarbeiten, Studien unterstützen oder initiieren.

  • Wir initiieren öffentlichen Diskurs oder beteiligen uns daran, wie Elke Schmitter, Claudia Voigt oder Annette Bruhns im SPIEGEL.

  • Wir planen intelligente Kampagnen, die Öffentlichkeit schaffen und den Druck auf die Verlage und Sender erhöhen.

  • Wir bieten unseren Mitgliedern ein Forum, um sich zu vernetzen und ihre Karrierechancen zu verbessern.

Gemeinsam kommen wir voran!

Wir sind Journalistinnen bei Tageszeitungen, Wochen- und Monatszeitschriften, wir arbeiten in Online-Redaktionen, für Hörfunk und Fernsehen. Über 200 Mitglieder unterstützen derzeit ProQuote – mit ihrem monatlichen Beitrag und tatkräftigen Aktionen. Jede und jeder, die oder der mitarbeitet, macht uns ein Stück stärker.

Die Regionalgruppen bieten jede Menge Möglichkeiten, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. ProQuote-Regionalgruppen existieren in Hamburg, Berlin, Köln, München, in Sachsen, Westfalen, Baden-Württemberg und im Rhein-Main-Gebiet. Wer mitmachen möchte, meldet sich unter kontakt@pro-quote.de.

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Zweck & Ziel von ProQuote Medien e.V.

Auszug aus der Satzung

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
    Der Verein ProQuote Medien ist ein Zusammenschluss von Medienschaffenden mit dem Ziel, die berufliche Gleichstellung von Frauen im Vergleich zu Männern in Medienberufen zu fördern. Dazu soll insbesondere eine Frauenquote in Führungspositionen auf sämtlichen Hierarchieebenen in deutschen Redaktionen erreicht werden.
  2. Zur Verwirklichung des Satzungsziels kann ProQuote Medien unterschiedliche Wege beschreiten und Maßnahmen ergreifen, z.B.:
    (a) Die Vertretung berufspolitischer Interessen von Frauen in Medienberufen
    (b) Die Überprüfung des Frauenanteils in Medienberufen
    (c) Die Beförderung der Berichterstattung über die bislang ungenügende Gleichstellung von Frauen und Männern in Medienberufen
    (d) Die Erforschung der Aufstiegschancen und –hindernisse für Frauen in Medienberufen
    (e) Die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, insbesondere die Einflussnahme auf den Gesetzgeber ebenso wie auf Arbeitgeber
    (f) Die Vernetzung von Medienschaffenden
    (g) Die Schaffung einer Plattform zur Vermittlung von weiblichen Medienschaffenden
    (h) Die Kooperation mit anderen Gleichstellungsorganisationen
  3. ProQuote Medien ist unabhängig von politischen Parteien oder Richtungen, Staatsorganen, Religionsgemeinschaften, Unternehmen und Arbeitgeberverbänden sowie anderen außerhalb des Vereins stehenden Personen und Verbänden. Der Aufbau des Vereins erfolgt nach demokratischen Grundsätzen.
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