Herzliches Beileid zum Geburtstag, ARTE!

ProQuote kondoliert dem ARTE-Präsidenten Peter Boudgoust herzlich zum 25. Geburtstag des Senders. Was die Beteiligung von Frauen in Führung angeht, gibt die ARTE-Programmdirektion das Bild einer Anstalt aus den 50er Jahren ab.
In 25 Jahren hat der Sender, der sich gern als modern und innovativ ausgibt, keine einzige Programmdirektorin hervorgebracht. In der ARTE-Programmkonferenz, die über Programmvorschläge entscheidet, sitzt eine einzige Frau, eine Französin. Stimmberechtigt ist sie allerdings nicht, stimmberechtigt sind acht Männer: die Hauptabteilungsleiter und der Programmdirektor. Ihre Entscheidungen über ARTE-Spitzenpersonalien legen die Intendanten keinem Verwaltungsrat vor, wie das bei öffentlich-rechtlichen Sendern ansonsten üblich ist. Der Eindruck drängt sich auf, dass Peter Boudgoust (SWR), Lutz Marmor (NDR) und Thomas Bellut (ZDF) die von der deutschen Seite zu besetzenden ARTE-Jobs untereinander auskungeln. ProQuote-Vorsitzende Maren Weber: „25 ist doch noch kein Alter! Da kann man noch einsehen, dass Frauen in Führungspositionen heute einfach dazu gehören, wenn man Erfolg haben will.“

Querverweis: Mit dem Begriff Frauen* beziehen wir uns auf alle Personen, die sich als Frauen identifizieren oder von der Gesellschaft als Frauen gelesen werden, einschließlich Transfrauen, Intersexuellen, Nonbinary Personen und allen, die sich mit dem weiblichen Spektrum identifizieren, um die Vielfalt und Komplexität von Geschlechtsidentitäten anzuerkennen und einzuschließen.

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