Anfang November haben die stern-Chefredakteure und sieben Sprecherinnen der stern-Frauen eine Zielvereinbarung zur Förderung von Frauen in der Redaktion unterzeichnet. In den kommenden Jahren sollen 50 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt werden. Das Papier knüpft an die Initiative “Female Factor” des Gruner + Jahr Verlags an, die unter anderem Regeln für die Auswahl von Führungskräften aufgestellt hat. Die Vorgaben lauten beispielsweise: In der Endauswahl der Kandidaten müssen mindestens 30 Prozent Frauen auf der Shortlist stehen; der Entscheidungsprozess muss dokumentiert werden; bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt.

Die stern-Vereinbarung geht aber noch weiter. Sie beschreibt konkrete Schritte, die notwendig sind, um das ehrgeizige Ziel von 50 Prozent erreichen zu können. Zum Beispiel:

• Die Einstellung von jungen Journalistinnen in Ressorts, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind.

• Ein Mentoring-Programm für weibliche Talente, das sicherstellt, dass es genügend qualifizierte Kandidatinnen für   Führungspositionen gibt.

• Mehr Transparenz bei der Besetzung von herausgehobenen Stellen wie etwa Korrespondenten-Posten.

 

 

 

Querverweis: Mit dem Begriff Frauen* beziehen wir uns auf alle Personen, die sich als Frauen identifizieren oder von der Gesellschaft als Frauen gelesen werden, einschließlich Transfrauen, Intersexuellen, Nonbinary Personen und allen, die sich mit dem weiblichen Spektrum identifizieren, um die Vielfalt und Komplexität von Geschlechtsidentitäten anzuerkennen und einzuschließen.

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