ProQuote dringt auf Chefredakteurin für den SPIEGEL/ Leitmedium muss auch gesellschaftlich leiten

Hamburg, den 10. April 2013. Die Journalisteninitiative ProQuote fordert mit Nachdruck, dass bei der Neubesetzung der vakanten SPIEGEL-Chefredakteursposten Frauen berücksichtigt werden. “Der SPIEGEL ist das Leitmedium der Republik”, sagte Annette Bruhns, ProQuote-Vorsitzende und selber SPIEGEL-Redakteurin. “Das Blatt kann jetzt beweisen, dass es auch gesellschaftlich voran geht.”

Zu ProQuote bekennt sich das Who-is-Who der deutschen Journalistinnen, darunter auch weibliche Mitglieder von Chefredaktionen anderer Printmedien – wie etwa dem stern oder der tageszeitung. “Auch bei der ZEIT, beim Focus oder bei BILD haben inzwischen Frauen in den Chefetagen das Sagen”, so Bruhns. “Der SPIEGEL hat jetzt die Chance, in der Moderne anzukommen. Es gibt Kolleginnen, die die Kompetenz, das Format und den Willen haben, Deutschland wichtigstes Nachrichtenmagazin zu führen.”

Querverweis: Mit dem Begriff Frauen* beziehen wir uns auf alle Personen, die sich als Frauen identifizieren oder von der Gesellschaft als Frauen gelesen werden, einschließlich Transfrauen, Intersexuellen, Nonbinary Personen und allen, die sich mit dem weiblichen Spektrum identifizieren, um die Vielfalt und Komplexität von Geschlechtsidentitäten anzuerkennen und einzuschließen.

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