PK: Neue Studie von ProQuote Medien: Frauen in Führungspositionen – Wie steht es um die Gleichstellung in Presse und Onlinemedien?

2018 hat ProQuote Medien e.V. die Geschlechterverhältnisse im deutschen Rundfunk analysiert. Der zweite Teil der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Studie widmet sich der Presse und den Online-Angeboten: Werden deutsche Regionalzeitungen noch immer größtenteils von Männern geführt? Wie viele Chefredakteurinnen und Ressortleiterinnen gibt es bei den überregionalen Zeitungen? Wie sieht es bei den Publikumszeitschriften und in den Online-Redaktionen aus? Gibt es Zusammenhänge zwischen der inhaltlichen Ausrichtung und der Führungsbeteiligung von Frauen?
Deutschlandfunk Nova: Wer bestimmt, was wir lesen, sehen, hören

Medien haben eine publizistische Macht. Die Themen werden von den Chefs bestimmt – und das sind meistens Männer. Die Initiative ProQuote legt eine Analyse vor. Die Forderung der Journalistinnen und Journalisten der Initiative ProQuote ist klar: Sie wollen eine gleichberechtigte Aufteilung der Chefposten in deutschen Redaktionen. Immerhin bestimmen die leitenden Redakteurinnen und Redakteure, worüber berichtet wird und somit, was wir lesen, sehen und hören. Der ganze Beitrag nach- lesen und hören.
Klage der ZDF-Journalistin Birte Meier gegen ihren Arbeitgeber
Als wichtiges Signal für alle Medienfrauen bezeichnete der Verein ProQuote Medien die Klage der ZDF-Journalistin Birte Meier gegen ihren Arbeitgeber.
Neue Studie zu Frauen in Führungspositionen: Wie steht es um die Gleichstellung im deutschen Rundfunk?
Ist die Führungsebene des deutschen Rundfunks immer noch eine Männerdomäne? Welche Unterschiede gibt es zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern? Oder zwischen TV und Radio? Sind Journalistinnen auf dem Marsch in die oberen Etagen? Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ProQuote Medien e.V. in einer Studie die Geschlechterverhältnisse im deutschen Rundfunk analysiert. Die Ergebnisse stellen wir am Donnerstag, den 22. November 2018, in Berlin vor und diskutieren sie in einer hochkarätig besetzten Runde. Auf dem Podium: Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Peter Frey, Chefredakteur des ZDF Annette Kümmel, Senior Vice President ProSiebenSat.1 Media SE Lutz Marmor, Intendant des NDR Birgit Wentzien, Chefredakteurin Deutschlandfunk Sabine Stamer, Vorstand ProQuote Medien e.V. Durch die Veranstaltung führt Sandra Maischberger. Datum: 22.11.2018 Beginn: 11 Uhr Dauer: 1 Stunde Deutschlandradio Saal „Dresden“ Hans-Rosenthal-Platz 10825 Berlin
ProQuote startet mit neuem Vorstand ins 6. Jahr
Hamburg, 23. November 2017 Der neue Vorstand von ProQuote Medien hat gestern zum ersten Mal getagt. Die Mitgliederversammlung des Journalistenvereins wählte in Hamburg Antonia Götsch, Manon Priebe, Sabine Stamer und Maren Weber erneut in die Führung. Neu hinzugekommen sind Ulrike Dotzer, Edith Heitkämper und Kristina Maroldt. Vorsitzende ist wie im vergangenen Jahr Maren Weber, ihre Stellvertreterinnen sind Antonia Götsch und Sabine Stamer. Der Vorstand führt den Verein in eine neue Ära: Das anfängliche Ziel von 30 Prozent Frauen in journalistischen Führungspositionen wurde abgelöst. Die Latte wurde höher gelegt, die neue Forderung lautet: Die Hälfte der Macht, also 50 Prozent dieser Führungspositionen sollen von Frauen besetzt werden. Mit Unterstützung einer Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt ProQuote das Gender Monitoring großer deutscher Zeitungen, Zeitschriften und Online-Redaktionen breiter auf. „Wir werden auch die Verhältnisse bei den Sendern, insbesondere den öffentlich-rechtlichen, genauer unter die Lupe nehmen“, kündigte die Vorsitzende Weber an. Außerdem organisiert der Verein im kommenden Jahr eine Fachtagung zum Thema „Frauen an die Spitze“. Der Vorstand im Einzelnen: Ulrike Dotzer (Leiterin Abteilung ARTE, NDR) Antonia Götsch (stellvertretende Chefredakteurin Impulse; @antonia_goetsch), Edith Heitkämper (Redakteurin NDR; @EHeitkmper), Kristina Maroldt (Redakteurin BRIGITTE; @kristinamaro), Manon Priebe (freie Journalistin und Social Media-Managerin; @ManonPriebe), Sabine Stamer (Autorin und freie Journalistin; @Sabine_Stamer), Maren Weber (RTL-Hauptstadtstudio) In einer aufsehenerregenden Briefaktion hatten 2012 fast 400 Journalistinnen, darunter Prominente wie Anne Will, Dunja Hayali und Sandra Maischberger, eine Frauenquote von 30 Prozent auf allen Hierarchieebenen der Redaktionen gefordert. Mehr als 250 Chefredakteure, Verleger und Intendanten waren angeschrieben worden. Seitdem hat ProQuote mit Druck und Kampagnen maßgeblich dazu beigetragen, die vorherrschend von Männern besetzte Führungshierarchie in den deutschen Redaktionen aufzubrechen. Hashtag #FrauenAnDieSpitze ProQuote auf Twitter: twitter.com/quote_pro ProQuote auf Facebook: www.facebook.com/pro.quote.de/ Mitglied werden: www.pro-quote.de/mitglied-werden/
Frauen ab 35 werden im Fernsehen aussortiert
„Wir sind keine Kleiderständer“ – ProQuote Medien fordert mehr Vielfalt im TV-Programm
Medienecho: 25. Geburtstag von ARTE
Wir sprechen dem Kulturkanal arte unser Herzliches Beileid aus. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie man sich mit einer solchen Frauenquote so fühlen mag. Unseres Vorstandsmitglieds Sabine Stamer erläutert dem Radiosender Deutschlandfunk Kultur in einem Kurzinterview, was ProQuote Medien davon hält. Sendung Kulturnachrichten (30.05.2017) Die Lübecker Nachrichten stellen in einer Kolumne fest, dass wir nicht nur gegen die Fiesen protestieren. Richtig! (05.06.2017)
ProQuote beteiligt sich an ‚Berliner Erklärung 2017‘
Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017
Herzliches Beileid zum Geburtstag, ARTE!
ProQuote kondoliert dem ARTE-Präsidenten Peter Boudgoust herzlich zum 25. Geburtstag des Senders. Was die Beteiligung von Frauen in Führung angeht, gibt die ARTE-Programmdirektion das Bild einer Anstalt aus den 50er Jahren ab.
ProQuote bescheinigt Spiegel Daily den Stillstand: Montag ist ab sofort wieder Männer-Tag. Und Dienstag. Und Mittwoch. Und Donnerstag. Und Freitag auch.
Die Macher der neuen digitalen Tageszeitung des Spiegel verstehen modernen Journalismus offensichtlich als Männersache.
